Ist die bedürfnisorientierte Erziehung wirklich alles? Worauf es ankommt – wir reden drüber!

Shownotes

Homepage Dr. Herbert Renz-Polster (https://www.kinder-verstehen.de/)) Instagram Dr. herbert Renz-Polster (https://www.instagram.com/kinderverstehen.de/))

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00:00:00: So, heute zu Gast bei mir.

00:00:02: Herbert Renz-Polster Wissenschaftler Buchautor Kinderarzt Man muss eigentlich fast sagen Bestsellerauto Spiegelbestsellerautor von Büchern mit Titel wie Kinder verstehen.

00:00:15: und auf die Flügel kommt es an.

00:00:17: Und genau darum geht es heute auch in unserem Gespräch.

00:00:20: Es geht um Kinder verstehen, was bedeutet es ihnen Flügel zu geben?

00:00:23: Ich würde gerne noch mal so ein bisschen vielleicht die Wackelzahlenpuppatät ansprechen, die ja dann auch, die wir unbedingt verstehen müssten und ich freue mich dass wie uns heute sehen und wir heute genau über diese Themen reden.

00:00:35: Ja super willkommen Ellie!

00:00:37: Ich finde es schön, das zu reden.

00:00:42: Hey Pst seid ihr leise hier wird jetzt getalkt.

00:00:53: Herbert, kannst du sagen was hältst Du für eines der größten Missverständnisse wenn es um Eltern und Kinder beziehungsweise Eltern- und Kindererziehung geht?

00:01:06: Ja das wäre wahrscheinlich.

00:01:08: wenn du unterschiedliche Eltern fragst.

00:01:10: Was ich auch bin würdest du da auf unterschiedliche Themen kommen.

00:01:15: aber Ich glaube eines der heutigen Missverständnisse, wo ich deutlich wahrnehme.

00:01:21: Das ist das wir manchmal denken... Die Kinder wachsen einfach so wenn sie nur viel Liebe bekommen und die Beziehungen stimmen und die Bindung gut ist.

00:01:32: Und dann ist alles gut!

00:01:33: Dann wachsen die aus sich heraus zu kompetenten Persönlichkeiten heran, die im Leben stehen, die widerstandsfähig sind usw.. Alles was wir uns wünschen.

00:01:46: Nicht wirklich.

00:01:47: Oh!

00:01:48: Okay, ich dachte das ist tatsächlich... Also auch ich dachte es so.

00:01:52: okay die Bindung steht an erster Stelle und damit kriegen wir so alles hin.

00:01:58: was stimmt daran nicht?

00:01:59: Was ist an dieser Haltung... Ich will nicht sagen falsch aber vielleicht zu kurz gedacht.

00:02:03: Ja das Wichtige ist natürlich dass sie nicht falsch ist.

00:02:06: also ich bin der Letzte wo den Wert der Bindung bezweifeln würde allerdings und auch nicht, dass es Nummer eins an erster Stelle steht.

00:02:16: Wir wissen, wenn Kinder keine Bindung bekommen das ist dann wirklich fürs ganze Leben echtes Problem ist also insofern auf Bindung kommt es an aber gleichzeitig ist hier eben eine Grundlage für weitere Entwicklungsschritte.

00:02:33: Was ist denn stattdessen notwendig?

00:02:34: oder wo würdest du sagen legt euren Fokus

00:02:38: Also nicht stattdessen, sondern zusätzlich.

00:02:39: Zusätzlich?

00:02:41: Wenn man die Bindung verstehen würde sozusagen als Eintrittskarte für die zweite große Beschäftigung der Kinder das ist neugierig werden sich sicher fühlen, sich der Welt zuwenden rausgehen und sich vervollständigen und sich entwickeln.

00:02:59: also so ein bisschen wie das Märchen oder ich weiß gar nicht wahrscheinlich Märchen vom Bekenntnis ja diese Der Prinz, der lebt im Schloss und hat alles.

00:03:08: Und fühlt sich wohl wahrscheinlich auch, hat halt so Bindung in dem Sinne.

00:03:13: oder was passiert im Märchen?

00:03:15: Er muss raus in die Welt und muss sich den Abenteuern stellen, muss sich bewähren, muss wirksam sein, muss Autonomie erlangen auf seine Art indem es sich den Leben stellt.

00:03:27: Das ist bei den Kindern genauso.

00:03:29: Also Bindung ist das Sprungbrett und dann kommen aber auch die Flügel.

00:03:34: Auf die Flügel kommt es an, wie dein Buchtitel von einem Bestseller, Spiegelbestseller auch sagt.

00:03:42: Wie sieht das?

00:03:43: Wie meinst du das Übertragsmal auf den Alltag der Eltern?

00:03:47: Also ich würde es mal übertragen vielleicht auf den alltag.

00:03:51: wenn wir uns mal nach oben schrauben und mal die ganzen kinderwuselige Kinderwelt anschauen wie sie rund um die Erde eigentlich läuft Dann siehst du da auch das Bild von Kindern, die ganz viel Bindung haben.

00:04:06: Die eintauchen sozusagen in ein wirklich intensives, sogar bindungsnetz nicht nur zweigleisig oder so sind oder eingleißigt sondern wirklich bindungssatt würde ich mal sagen.

00:04:18: also viele auch Großeltern andere.

00:04:24: wir sagen immer das Dorf das wird ihr sehen dass es dort gegeben.

00:04:28: aber dann siehst Du auch dass die Kinder ganz stark ihren Alltag verbringen in der eigenen Spur, indem sie mit anderen Kindern was machen.

00:04:35: In dem Sie sich auch im gemischt alteren Kontext unterschiedliche Altersgruppen selber Projekte anpacken.

00:04:50: und das ist ganz stark das was ich meine jetzt dass die Kinder brauchen auch für ihre Selbstständigkeitsentwicklung des Leben unter Kindern und das Leben in dem, wo sie ihr eigenes Programm verfolgen.

00:05:06: Also nicht nur unsere Ziele ausführen sozusagen sondern ganz stark sich eigene Ziele setzen weil auf den Weg begegnen ihnen die Herausforderung des Prinzens sozusagen.

00:05:20: Das sind dann die Kröten, die man auch schlucken muss.

00:05:24: Dass man mal verliert, weil gewinnt dass man zusammenstehen muss, dass man kooperieren muss manchmal, also ich manchmal auch durchsetzen, manchmal auch ausragen, manchmal sich einfügen, das wir zurzeit kompetent werden müssen.

00:05:36: Man wird auch immer wieder ein bisschen aus seiner Komfortzone dem grünen Bereich Die sind so rausgetränkt.

00:05:42: So mehr ins Gelbereien, manchmal sogar ins Rode mein Gott!

00:05:46: Aber dann wieder lernt man damit umzugehen.

00:05:50: Der war gemeint zu mir, muss ich irgendwie mit umgehen und so weiter.

00:05:54: Also ist es immer wieder... Ich verlasse meinen grünen Bereich das Schloss und werde rausgeschubst oder gelockt eigentlich raus in den Bereich wo's für mich so stark krippelt.

00:06:09: Trotzdem Durchhalte und Darin Wachse.

00:06:12: Das ist der Trick!

00:06:13: Also du siehst den Kinder, die stehen im kalten Wasser.

00:06:18: Bibern haben wasser sich blau gefrorene Lippen unhalten trotzdem durch weil der Staudem noch nicht fertig ist, weil das Wasser so toll jetzt bewältigt oder gezähmt werden muss usw.

00:06:30: Ja das ist das was ich meine.

00:06:32: Das heißt wir als Eltern stehen dann vor der Herausforderung Nicht zu sagen, ich bleibe es mal bei dem Beispiel des Staudams oder das kalten Wassers.

00:06:42: Nicht zu sage, Mensch, jetzt komm doch mal da raus, setz dich mal hin!

00:06:45: Du hast schon ganz blaue Lippen... Ja.

00:06:50: Unsere Aufgabe ist Butterbrote zu schmieren damit die das weiter machen können.

00:06:54: Wir lassen sie einfach machen?

00:06:56: Wir lassen sie machen, in dem natürlich sind wir wie alle Eltern auch dann diejenigen, wo gucken ist das Wasser jetzt zu tief und er trinkt da vielleicht ein Kind.

00:07:04: Also das meine ich nicht.

00:07:05: Natürlich sind wir die, wo auch jetzt die großen Gefahren und so weiter im Blick haben.

00:07:10: aber wir sind schon auch ermöglicher also in dem Sinne dass wir sagen das okay früher hat die Kinder das Signal bekommen raus mit euch.

00:07:25: ja das war für die Eltern gut Wenn wir mal vorstellen, meine Mutter ohne das Signal.

00:07:29: Zwillinge hat noch eine zwei Jahre ältere Schwester.

00:07:32: Ohne das Signal raus mit euch.

00:07:34: Man damals gab es ja nicht Ganztagsschulen und Ganztagsbetreuung oder so.

00:07:38: Die hätte sich nie überlebt.

00:07:39: Und für die Kinder genauso.

00:07:41: Es war ein bisschen dieses Win-win.

00:07:43: Wir hatten zu unserem Bereich wo wir von den anderen Kindern untereinander uns auch... Erzählen ist ein großes Wort aber uns entwickelt haben Und die Eltern hatten jetzt ein bisschen mehr ihren Freiraum.

00:07:59: Ich sitze da jetzt bei dir im Wohnzimmer, hier in deinem Ort auf deinem wunderschönen Hof geht das ja auch.

00:08:05: du hast viel Grün aber jetzt ist ja auch oft so dass Eltern eben in nur Bahnstrukturen ihren Weg finden müssen.

00:08:12: und also wenn ich dann an so groß steht denke wie egal welche Großstadt ich wieder jetzt niemanden irgendwie dazu nahe treten indem ich eine nenne Da läuft es mir aber schon auch eiskalt in den Ring runter.

00:08:23: Da kann ich ja nicht einfach zu meinen Kindern sagen, tschau viel Spaß da draußen!

00:08:29: Wie können die das in ihrem Alltag umsetzen?

00:08:33: Wie du sagst einfach machen lassen?

00:08:35: Genau, also sehe ich genau so.

00:08:39: Vielleicht gucke ich ein bisschen auf den Silberstreif am Horizont und sage... In vielen Städten gibt es Parks, also was von Berlin?

00:08:48: ein Drittel das statt dem angeblich Parks.

00:08:52: Es sind auch sicher im urbanen Raum sein Sachen möglich.

00:08:56: aber ich sehe das absolut die Kinder sind ungezogen ja auch ganz stark in die Institutionen.

00:09:01: haben wir jetzt die Zeit den zeitlichen Rahmen um da jetzt großen Eigenleben aufzubauen?

00:09:09: und deshalb ist für mich immer der Blick dann auch verbunden eben mit mit Forderungen auch an dieses Dorf, von dem wir immer reden.

00:09:17: Nämlich und das wird jetzt in diesem Fall natürlich heißen auch Blick auf die Bildungseinrichtungen, Krippen-Kitas, Schulen.

00:09:25: Seid auch ermöglicher ja gibt den Kindern auch ihren Raum und ihre Projekte.

00:09:35: Macht es nicht alles zu erwachsenen Projekten was ihr hier lebt?

00:09:39: Von oben nach unten auf die Kinder runter, sondern guckt wo die Kinder sind.

00:09:42: Dass sie sich einbringen und auch ihren Raum und ihre Zeit und ihre Gelegenheiten dort dort entwickeln.

00:09:48: aber ganz klar ich sehe das Problem.

00:09:51: wir haben eine Welt geschaffen eigentlich letztendlich dass in vielen Bereichen super ist.

00:09:56: also gerade Beziehungen mit den Kindern sind heute eigentlich ein gutes Stück weit gekommen.

00:10:01: ja dass wir sie ordentlich behandeln sagen wir mal so.

00:10:09: Das ist mir wichtig, dass wir Eltern das auch sehen und da uns das ein bisschen klar machen.

00:10:15: Wir haben auch ein Bisschen Land verloren in diesem Bereich ja?

00:10:20: Und Kinder brauchen beides!

00:10:21: Kinder brauchen eine Balance in ihrem Leben sie brauchen ihre eigene Wirksamkeit, sie brauchen Ihre Autonomie auf ihre Art und sie brauchen eben gleichzeitig auch Bindung und die Balance ist jetzt sozusagen so ein bissel... Wir sind super im Bereich Bindung und im anderen Bereich haben wir aber auch, finde ich, Land verloren.

00:10:41: Wir lassen die Kinder also zu wenig ihren eigenen Bereich schaffen – zu wenig laufen!

00:10:46: Wie reglementieren sie zu Dolle?

00:10:48: Und sagen ihnen geben ihn zu sehr vor.

00:10:50: was Sie wie zu tun haben ist das, was du meinst?

00:10:53: Ja,

00:10:53: also ich komme nicht so rüber wie wenn ich jetzt da große Vorwürfe ausspreche oder so mit dem dicken Finger auf die Eltern zeige Aber in Wirklichkeit geht es mir nicht darum, die Eltern einfach wichtig, dass sie es im Fokus haben.

00:11:08: Und das ist für mich vor allem ein Appell auch an die Bildungseinrichtungen dieses in den Fokus zu nehmen weil es ist irgendwie gemein finde ich.

00:11:18: wir haben in den letzten ein zwei Generationen immer mehr Zeit ausgedehnt indem die Kinder in den Bildungs-Einrichtungen sind und gleichzeitig hat die Kindheit eben nicht mit umgezogen in die Einrichtungen.

00:11:32: Kinder brauchen aber eine Kindheit, die sind ja keine ... Ja was für sich Erfühler von unseren Zielen, die dann eigentlich ihren Alltag damit verbringen vor allem auch mit Tätigkeiten wo für viele Kinder einfach leere Kalorien sind.

00:11:51: Zum Beispiel?

00:11:54: Den Plan abzuarbeiten den die Erwachsenen, die gesetzt haben zu lernen was für mich der Höchste Bergwund Peru ist ein Popokatabilder, vielleicht ist das auch von der Argentinien.

00:12:04: Oder sich ihre Zeit damit zu verbringen und sich anzustrengen für Ziele die eigentlich gar nicht ihre sind?

00:12:11: Also eine Klassenarbeit jetzt dann in drei oder zwei oder ne eins zu kriegen... Das irgendwann ist es in den Kindern drin.

00:12:17: ja weil du sie auch immer wieder belohnt für das dass sie dann vorne mit dabei sind.

00:12:23: aber so vom Kind aus also wenn ich mal in die kindliche Entwicklung reinschaue ist es jetzt nicht ein kindliches Ziel bei der nächsten Klassenarbeit so und so viele Punkte kriegen oder so und zu viel.

00:12:33: Und dann lernen wir blöd uns dann zwei Wochen später wieder vergessen haben, das ist wirklich ich finde wir müssen da kritisch sein wie.

00:12:42: wir legen den Kinder ein Programm vor.

00:12:44: Das aber aus Entwicklungspsychologischer Sicht eigentlich tatsächlich leere Kalorien sind in dem was eigentlich das Kindheitsprogramm is.

00:12:52: und das Kindheizprogramm ist ganz klar gerichtet auf die Grundlagen der Persönlichkeit, die aufzubauend.

00:13:00: Das ist für die Kinder ganz wichtig, dass sie sich in den Griff bekommen ihre Gefühle, ihre Impulse, dass Sie wirklich auch Kontrolle in Ihrem Haushalt sozusagen erlernen, sich regulieren lernen und diese Aufgaben aber auch gleichzeitig dann die anderen gut kennenlernen also auch sozial kompetent werden das sie kreativ werden, dass wir widerstandsfähig werden das es Ihre Ängste in den Griff bekommen.

00:13:28: All dieses, also diese Grundlagen sind nach wie vor Programm der Kindheit und die sind aber nicht abgebildet dort wo heute die Kindheiten in weiten Teilen stattfinden.

00:13:40: Aber wir sollen was denn machen?

00:13:41: Also wenn ich das so an das staatliche Schulsystem denke... In Baden-Württemberg, wo die Benotung mit Beginn der zweiten Klasse startet.

00:13:57: Mein Sohn mit sechzehn Klassenarbeiten in der zweiten Krasse und einer Buchpräsentation.

00:14:05: Wie soll ich das denn machen?

00:14:07: Auf die er

00:14:08: total geil ist alles, seit die Klassenarbeit nimmt.

00:14:10: Erstofft total wichtig!

00:14:11: Wenn es so wäre... Ja, ich habe da erstmal... Ich bin natürlich kein Pädagoge.

00:14:20: Also der pädagogische Fachkraft.

00:14:22: Ich kann jetzt nicht sagen, wenn es das Programm so umsteht und ich kann nur auf die Kinderblickende sagen.

00:14:26: Das was eben in der Zeit Einheit X stattfindet bei den Kindern, dass der Inhalt findet halt oder andere Inhalt finden dann nicht statt.

00:14:38: Der Tag hat vierundzwanzig Stunden und wenn du sagst sechs Stunden davon verbringen sie mit Unergiebigem.

00:14:46: Dingen, der dann fehlt was für anderes?

00:14:48: und diese sechs Stunden oder acht Stunden oder neun oder zehn wird er jedes Jahr ein bisschen mehr.

00:14:54: wo sie damit verbringen Das ist ja ganz starken Programm das den Kopf anspricht also diese kognitive Bildung.

00:15:00: Also die Kinder werden tatsächlich so ein bisschen behandelt wie einen Kopf mit Anhangen.

00:15:04: Da gibt es vielleicht noch eine Sportstunde und so.

00:15:07: Aber Sie verbringen letzten Endes ihre Kindheit ganz fokussiert auf einer Ebene der Entwicklung.

00:15:13: Aber sie brauchen viel mehr.

00:15:15: Sie brauchen ja und das ist auch das, was wir jetzt dann immer mehr auch feststellen dass den Kindern oder nicht den Kindern es gibt nicht die Kinder aber das sind Kinder insgesamt im Vergleich, dass sie Schwierigkeiten haben mit so diesen Grundlagen.

00:15:31: Das ist einfach was du eben auch brauchst.

00:15:33: und das was ich anregen will, einfach dass wir das in Fokus kriegen.

00:15:39: Ich find's toll wenn wir immer über Beziehungen reden.

00:15:41: aber manchmal nervt es mich auch.

00:15:43: Machst du Insta auf?

00:15:44: Das sind neunundneinzig Prozent ist überwiegend noch bessere Beziehung bekommen können wie viel doch noch besser werden in dem Wendansätze zu vermeiden und so... Das ist für mich das Kinkerlitzchen, da sind wir ja auch in einem gewissen Sinn uns auch bewusst.

00:16:03: Aber nicht bewusst, glaube ich, sind wir uns in dem Bereich dass die Kinder mehr ihre eigene Spur brauchen.

00:16:09: Weißt du was?

00:16:10: Ich glaube es ist... Wir wissen es zum Teil!

00:16:15: Ich glaube aber es ist super schwer umzusetzen weil wir ja alle in diesem System funktionieren.

00:16:23: Es müssen ganz viele Familien beide Vollzeit arbeiten dann muss der Haushalt erledigt werden, ist uns eingekauft werden.

00:16:32: Es ist Kindergeburtstag hier, Kindergeburtsdag da Sportfest hier, Sportfest da Familienverpflichtungen wie... Also es ist so... Das hört sich total schön an und ich wünsche das meinen Kindern und allen Kindern auf dieser Welt dass das irgendwie funktioniert.

00:16:47: aber ich dieses Freilaufen lassen ist vielleicht auch einfach manchmal schwierig weil wir ja selbst mit Strukturen leben müssen in denen dieser Alltag irgendwie funktioniert.

00:16:59: Aber guck, das wird ja jetzt logisch gedacht.

00:17:02: Er heißt wir können es nicht schaffen weil wir nicht die Ressourcen haben.

00:17:06: als Eltern, Doppelverdiener und zweiter alles ganz klar.

00:17:10: dann wäre sie umso wichtiger dass es in den Institutionen Resonanz findet.

00:17:14: also dann wär's um so logischer wenn wir sagen Das was wir nicht leisten können ist ein Kindheit im primären Sozialisation seitdem der Familie nicht laufen kann.

00:17:25: das wäre jetzt etwas Wo dort mit Gehör finden müsste, wo heute eben nennen.

00:17:33: Das ist anders als vor zwanzig, dreißig, vierzehn Jahre oder fünfzig Jahren, wo die Schulen wirklich eine andere Rolle gespielt haben im gesamten Mix sozusagen.

00:17:42: also wir müssen es trotzdem bekommen nicht drum herum.

00:17:45: Wir können immer wieder sagen wir sind gefesselt klar Aber es ist schon mal gut, wenn wir die Fesseln spüren

00:17:52: und darüber nachziehen.

00:17:53: Und dann

00:17:53: auch Förderungen stellen an der Schule.

00:17:54: Weil an der Schulde-Forderung geht das oft wieder so ein bisschen um.

00:18:07: lass uns gucken dass die Kinder die kognitiven Ziele vielleicht ja wie können wir sie unterstützen?

00:18:15: Dass sie das erreichen oder so.

00:18:17: also die Eltern sind da oft nicht radikal genug.

00:18:19: in meinem Sinn Sie fordern...

00:18:22: Zu wenig gegenüber der Schule.

00:18:25: Genau, zu wenig das... Ich meine es geht ja letzten Endes um den Plan.

00:18:30: was ist dort wichtig?

00:18:31: Also ich stelle fest wir haben das mal auch gemessen dass die Kinder eigentlich unglaublich viel Bewegung brauchen.

00:18:39: Ja, in der Mittelein-Kindheit ist es so wo sie viel auch so hohe Impulsbewegung brauchen.

00:18:42: Wo sie sich richtig austoben!

00:18:45: Ich muss ganz kurz... Du hast gerade gesagt wir haben das mal gemessen für alle die dich noch nicht kennen?

00:18:50: Du hast ja lange in Amerika geforscht und du warst auch am Mannheimer Institut für Public Health.

00:18:56: Genau, genau da haben wir Kindergartenkinder sozusagen vermessen.

00:19:03: Wir haben die versorgt mit Bewegungs.

00:19:07: Das war damals noch ein großes Ding.

00:19:09: Es waren teure Dinger, dreidimensionale Akzelerometer, die sie dann eine Woche lang getragen haben.

00:19:18: Wir hatten vielleicht zwanzig-dreißig Geräte, mussten das dann auch immer so klug einsetzen und haben dann einfach gemessen wie bewegen sich eigentlich?

00:19:27: Wie viel bewegen Sie?

00:19:29: In welchem Alter?

00:19:30: Jungsmädchen war auch interessant?

00:19:32: Wie ist es unterschiedlich verteilt?

00:19:35: Und haben einfach festgestellt, wenn sie können, also wenn Sie dürfen, wenn Sie auch sozusagen nach Ihrem eigenen Programm entscheiden können.

00:19:44: Dann verbringen die viel Zeit damit sich wirklich aus zu tun und zwar auf eine besondere Art insofern als sie ganz starkens bei den Jungs ein bisschen mehr, also bei den Mädchen... dass sie vor allem diese hohe Impulsivität, also hohe Intensitätsbewegung für uns jetzt, sagen wir Sprint oder Rennen irgendwo A nach B haben.

00:20:10: Oder aber dann sitzen wiederum.

00:20:11: Also die tun ja auch gerne sich zusammenfinden und sitzen.

00:20:16: Und so diese mittleren Intensitäten, also von uns spazieren gehen gemächtlich.

00:20:22: das kommt ganz wenig vor.

00:20:25: Deshalb machen deine Kinder beim Spaziergang wahrscheinlich immer Juhus Rennen voraus und verstecken sich hinter Busch.

00:20:33: Und schießen die Äpfel auf dich oder so, ja?

00:20:37: Also das... und das wiederum...

00:20:39: Aber genau!

00:20:40: Das wird ja unterbunden.

00:20:41: Und in Prinzip ist es unterbundend.

00:20:44: Dafür sind sie dann mit Kindern zusammen, die sich vielleicht gar nicht als Gruppe gewählt haben.

00:20:52: Mit denen muss man sehen wie schwer das ist.

00:20:56: Du würdest einen Job haben Der so aussieht wie der Job der Kinder.

00:21:01: Einfach mal stell dir einfach mal vor, du wirst jeden Tag eingeteilt mit einer Gruppe von Erwachsenen wichtige Dinge anfangen zu sagen für die anderen wichtigen Dinge oder den Chef-wichtige Dinge zu machen Mit Leuten, die du dir nicht rausgesucht hast.

00:21:18: Das können wir ja noch irgendwie ertragen.

00:21:20: Aber das tut dann wiederum in deiner Arbeit gar nicht nach deinem Nach deiner Idee geht und auch wenig nachdem, wie es dir jetzt gerade geht.

00:21:29: Ob du vielleicht Motivation hast, ob deine Augen wach sind oder ob du neugierig bist... Das wird nicht gefragt!

00:21:36: Es wird auch nicht gefragt, wie wir uns schaffen, dass unsere Kinder ihre Leistung auch abberufen?

00:21:41: Das wäre für den Arbeitgeber sicher ein sehr interessanter Ding geworden.

00:21:45: Dann sagt er, lass uns Gleichzeit machen wenn ich sie in eulen, wenn ich die Gänge komme Lass uns gucken, dass wir die Bedingungen so schaffen.

00:21:54: Dass die Menschen auch ihre Leistung dann abrufen kommen.

00:21:59: Das spielt überhaupt keine Rolle!

00:22:00: Die Kinder sind sieben oder vierzig?

00:22:02: Was heute geht ja arbeitlos für alle und ob du jetzt gerade ein Liebeskummer hast oder nicht ist alles egal.

00:22:12: Und vor allem aber... Sind die Inhalte mit denen sich die Kinder beschäftigen.

00:22:18: treibt es jetzt nicht in Die Zonen, die wir kennen, wo sie wirklich ihre Leistung abrufen.

00:22:22: Wo sie positiv kribbelt und dir eine Aufgabe stellt.

00:22:28: Und ein Ziel heißt das für dich auch wichtig ist, was so ein bisschen Goldader glitzert oder schimmert für dich.

00:22:34: Sondern es geht halt dann immer um...

00:22:36: Im Gleichschritt um die Themen... Abarbeiten

00:22:39: von den Themen, die dich aber vielleicht gerade überhaupt nicht interessieren.

00:22:42: Also wir wissen in der mittleren Kindheit, einer späteren mittlerer Kindheit also wenn bei uns zum Beispiel neun die Neunte Klasse, zehnte Klassete.

00:22:49: Da ist der Lernfortschritt in den Hauptfächern gleich null als kann man auch messen Mathematik oder so.

00:22:54: das ist praktisch nichts.

00:22:55: aber trotzdem ja weil die Themen sind andere Menschen die jetzt in wenigen Jahren von Kind zu Erwachsenen werden wo da ganz viele andere Themen eine Rolle spielen die mit dir zu tun haben mit deinem Herz, mit deiner Seele, mit allem.

00:23:09: Aber das Programm ändert sich nicht.

00:23:10: Das ändert es sich aber auch in der elf und zwölfen Klasse wo die schon junge Erwachsene sind wo es wirklich sie auch beitragen wollen.

00:23:22: Sie werden immer noch behandelt wie die Kinder, also vorgegebenes Programm, die dort oben entscheiden was für dich wichtig ist und was du machst und das Schlimmste ist.

00:23:32: Das ist für mich vielleicht das, wo meist eine Rolle spielt, wo du als Arbeitgeber wahrscheinlich sofort pläde gehen würdest.

00:23:39: Es ist das ein wirklich großer Teil der Kinder eigentlich bei der Arbeit am Arbeitsplatz bestraft wird, die ganze Zeit.

00:23:49: Also bestraft im Sinne von beängstigt wird weil du das nicht schaffst und bist nicht so gut.

00:23:55: Du kriegst, weil du nicht von Mutter Natur vielleicht die hauptwächertaglichen Talente gekriegt hast sondern vielleicht mehr in Mensch bis wo kreativ ist, wo vielleicht auch sozial sich mehr entfalten will.

00:24:05: Du bekommst allein deshalb dass du halt sozusagen hinter den Stadtblöcken starten musst.

00:24:11: Kriegst du tagtäglich immer wieder Entwertungserfahrungen?

00:24:15: Und fühlst dich nicht in dir Und fühlst dich nicht, auch nicht wirklich zugehörig.

00:24:21: Weil es ist ja auch kein... Auch wieder als Arbeitgeber wird sagen lass uns da doch mal gucken dass wir eine gemeinsame Küche haben das wir soziale Wärme haben Das wir uns wohlfühlen so wie moderne Arbeitgebers machen.

00:24:35: was können wir tun damit du nicht die ganze Zeit im roten Bereich bist.

00:24:41: Und auch das ist ja nicht im Fokus, es würde jetzt nicht gesagt lassen uns gucken dass wir sie hier robonlich haben.

00:24:45: Wir leben hier zwar den ganzen Tag miteinander aber es geht eigentlich um das, dass wir auch das Gefühl haben wir sind hier eine Gruppe und es geht auch überhaupt.

00:24:53: Das merke ich bei der Mobbingforschung, wir klagen immer mehr über Mobbing und müssen euch feststellen das was unter Kindern passiert ist das klare Outcome, das klaren Ergebnis von dem was die Entwicklungspsychologie sagt was es braucht damit Mobbing entsteht.

00:25:07: Ja, setzt die Kinder unter Strom.

00:25:09: Setzt sie unter Stress.

00:25:12: Setzt sie unter Konkurrenzdruck untereinander.

00:25:15: Wer ist besser das Ding?

00:25:16: Verstattet sich aus mit Bildschirmengeräten wo ihnen das modelliert jeden Tag.

00:25:20: Wer is schöner, wer is hübscher, wer es schneller, wer ist out und wer ist in.

00:25:25: Und dann bringt sie mal eine Gruppe zusammen von Menschen, die du nicht unbedingt leiden kannst... ...und dann lasse ich mal miteinander unter Stress acht Stunden am Tag verbringen.

00:25:35: Das ist eigentlich... Ja, ich will dann... Das ist immer so.

00:25:39: Ich fühle mich jetzt schlecht!

00:25:40: Rennspolster?

00:25:41: Ja genau.

00:25:41: Rennspolster ist das Spielverderrte der Sput.

00:25:43: Nein, für mich als Mutter weiß ich gar nicht wie ich aus diesem... Wie soll ich denn aus... Aber wie soll mein Mann und ich...?

00:25:50: Genau.

00:25:51: Du warst

00:25:51: ja alles toll.

00:25:53: Du machst alles gut.

00:25:54: Was können wir Eltern denn?

00:25:56: Wir können auch... Ich kann doch gar nicht drauf reagieren.

00:25:58: Wieso werden denn?

00:25:59: Aber sag mir mal, jetzt gibt es diese Forschungsergebnisse.

00:26:03: Du warst dabei, ihr habt das erhoben.

00:26:05: Ihr habt gesehen wie Kinder sich bewegen wollen?

00:26:08: Wie sich Kinder bewegen müssen was ihr Impuls ist?

00:26:11: Wieso sind wir dann in zwanzig sechsundzwanzig?

00:26:14: ich will jetzt gar nicht irgendwie alles verteufeln.

00:26:16: Wir bleiben aber bei dem Thema.

00:26:18: wieso sind wieder in zwansich sechs und zwanziger immer noch da wo wir jetzt sind.

00:26:22: Warum wird es denn ignoriert?

00:26:23: Wir haben doch Wissenschaftler wie dich, die genau sowas auswerten und in Erfahrung bringen.

00:26:27: Und wo ist denn dann aber die Umsetzung?

00:26:30: Ich bin jetzt über zwanzig Jahre in dieser Debatte drin und ich habe ganz wichtige oder für mich wichtige Sachen über das Gesagt geschrieben

00:26:43: usw.,

00:26:44: also kindliche Entwicklung.

00:26:45: Wie können wir die berücksichtigen?

00:26:46: im Bildungssystem zum Beispiel?

00:26:48: Das haben Andrea auch.

00:26:49: Es sind ganz viele.

00:26:52: Einzehnte oder so waren die große Serie von großen Bildungskongressen.

00:26:57: Damals in Prägenswirtuz wurde hundertmal gesagt und es wird auch heute gesagt, das ist auch wenn die Koks-Stefan Rupaner mit seinem Buch über seine Schule Dein Wut Ösching war auf Spiegelbesseler Liste.

00:27:09: ja wie geht Schule anders?

00:27:10: Das ist wirklich Thema seit langem aber es ist eine Nische also immer noch was wo in der Pädagogik wenig Resonanz findet.

00:27:24: Wir haben eigentlich immer noch die alte Schule ...

00:27:26: Das darf doch keine, also ich bin... Ich fühle mich wirklich jetzt gerade so ein bisschen verzweifelt als Mutter weil das darf doch gar keine Nische sein!

00:27:34: Das darf überhaupt gar keine nische sein.

00:27:36: Also ich meine es sind... Es ist so wichtig und es ist so bekannt und ich verstehe einfach nicht warum wir dann immer noch auf diesem Stand sind.

00:27:46: Ich kapier es nicht.

00:27:47: Ja, ich versuch's erst... Ist das eine

00:27:48: konsequente, also ne bewusste Ignoranz?

00:27:51: Sagt man nee ist so aufwendig habe ich keinen Bock drauf?

00:27:53: Nee,

00:27:55: nee.

00:27:56: Also ich sage es eher mit Blick.

00:27:59: wenn du jetzt blickst mal in die ganze Gesellschaft sagen wir mal in der ganzen Breite der Gesellschaft und stellts bestimmte Fragen die dir wichtig sind oder auch mit Blick auf wie Menschen zusammenleben wollen sollen können dürfen Da kriegst du total unterschiedliche Antworten, da kriegste dann auch Antworten.

00:28:21: Dann sag ich es dir gut so wie wir's machen und wir sind in einer Leistungsgesellschaft, darauf wollen wird die Kinder vorbereiten.

00:28:28: Und das ist alles auch wertvolle oder richtige Beiträge.

00:28:31: Ich bin einer der total realistisch ist.

00:28:34: Ich glaube auch dass wir die Kinder vorbereiten müssen auf eine Leistungs- gesellschaft.

00:28:44: Aber ich bin einer der dann genau auch das Kleingedruckte anschaut und sagt, wenn wir sie auf eine Leistungsgesellschaft vorbereiten, dann möglicherweise doch nicht so.

00:28:51: Dass wir sie schwächend sind und dadurch dass wir sie stärken also dass wir Sie als Persönlichkeiten ernst nehmen weil wenn du was in einer unsicheren Zukunft die Erleistung gründet das wissen wird das ist sicher auch dass wir unsere Potenziale abrufen und dass wir nicht an uns selber scheitern weil wir dann was für sich zu viel Angst haben wie viel Angststörungen, wie viele Dinge man in die Kinder reinfahren kann.

00:29:16: Also wenn wir nicht geschwächt werden wollen dann müssen wir das Bildungssystem ändern weil wir zuviel... also die Ökonomen würden wahrscheinlich sagen zuviele Ressourcen verschleudern.

00:29:28: Also viele Kinder gehen dann durchs Bildungsystem aber kommen hinten eben nicht gebildet raus und werden dann sogar geschwätzt.

00:29:41: Und deshalb die Perspektiven sind unterschiedlich, aber ich glaube viele verstehen nicht dass der Weg von A nach B nicht so einfach ist.

00:29:49: Also Ich will von den Kindern Leistung, ich will von dem Kinder Bildung und da hast du die Antwort oft dann lass uns früh mit Bildung beginnen.

00:29:56: Lass uns Leistungen möglichst abprüfen

00:29:59: usw.,

00:30:00: lasst also uns die Kinder auch immer wieder Moorüben vor die Nase halten usw.

00:30:04: Das ist eben zu kurz gedacht weil wir jetzt von der Entwicklung der Kinder anschauen.

00:30:10: Das ist mein Job, ich bin nicht pädagogisch und ich bin Spezialist oder Experte für Entwicklung.

00:30:15: Dann ist es so dass die Frage muss wie kommt Bildung in ein Kind rein?

00:30:21: Und dann geht's ganz stark darum, ah da ist auf der einen Seite das Bildungsangebot, ich will das anbieten und so...und dann ist da das Gehirn.

00:30:28: und wie kommt es von Angebot ins Gehirnt?

00:30:30: Da musst du halt zwischen das Kind Sagen wir mal seine Hautoberpflege, da kommt die Bildung.

00:30:37: Ich stelle mir es immer sofort, ich komme von außen in das Kind rein ins Gehirn.

00:30:41: Und du musst dann gucken dass es durchlässig ist und das Kind aufnehmen kann.

00:30:45: Und wie kannst du aufnehmen?

00:30:47: Es kann nur aufnehmen wenn es wirklich auch seine Themen sind, die für das Kind jetzt gerade wichtig sind, wenn's mit seiner Wünschelroute auch unterwegs ist vor allem wenns nicht gestresst ist.

00:30:57: weil wir wissen Stress wandelt diese Schicht Um in Teflon, das springt alles weg.

00:31:05: Also gestresste Kinder können nicht lernen.

00:31:07: Du bringst ein Kind in eine Krippe oder in die Kita und dort ist es die ganze Zeit nur mit Bindungsstress zum Beispiel in der Kripe, dass immer nur sich beängstigt ist, immer nur klammert usw.

00:31:18: Das Kind kann sich nicht lernen!

00:31:21: Und deshalb glaube ich wir müssen einfach klarer klarer denken, also auch das Kleingedruckte der Entwicklung mit einbeziehen und ganz klar sehen.

00:31:34: Wirklich!

00:31:34: Das ist mir als Grundlage der Pädagogik wichtig.

00:31:41: Was das Kind in einer Stunde macht zum Beispiel.

00:31:46: In dieser Zeit kann es nichts anderes machen.

00:31:50: Es lernt mit seinem ganzen Körper, mit seinen Sinnen Es lernt mit seiner Seele, es lernt zu seinem Herzen und dann zu sagen jetzt lass uns möglichst früh mit kognitiver Bildung beginnen.

00:32:03: Und was für sich ist die Diskussion?

00:32:05: Was die Rolle von KI in der Krippenpädagogik hat kann ich nur abwinken!

00:32:10: Das ist doch nicht unser Flaschenhals das Problem an dem die Kinder scheitern.

00:32:16: Die Kinder sind Kinder und wir wissen wie Kinder lernen.

00:32:22: Die ganze Zeit des Kindes, ja Herzseelkörper Hand und so weiter natürlich auch Kopf.

00:32:28: Aber wir können nicht so eine Engführung betreiben und sagen Ja!

00:32:31: So wie wir uns das vorstellen das Ziel was die später mal haben sollen sollen.

00:32:38: was für sich sagen wir mal was es ich Medienkompetent sein und dann zu sagen um die Kindermedienkompetenz machen, fangen wir einfach schon mit zwei an.

00:32:49: Das ist eine absolute Quatschend.

00:32:50: bis die Kinder später mal so aussehen haben sich die Medien sowieso geändert und es gibt ja ganz andere Kompetenzen.

00:32:56: Die Kinder brauchen zunächst einmal ihre Entwicklung als Menschen und das dürfen wir nicht vergessen!

00:33:02: Ja, ich weiß überhaupt gar nicht.

00:33:03: Was sollen die Eltern, die uns zuhören machen?

00:33:06: Die Bildungsrevolution hat es ja in den letzten Jahren schon nicht geschafft, Änderungen hervorzubringen

00:33:12: bzw.,

00:33:13: wenn es überhaupt irgendwie eine gab... Jetzt gibt's hier und da wie du eben schon gesagt hast, gibt´s natürlich Schulen, die andere Konzepte fahren, ohne Klassenzimmer arbeiten, die ohne Frontalunterricht arbeiten, wo die Kinder liegen sitzen, Schneidersitz stehen dürfen beim Lernen.

00:33:30: Ich weiß gar nicht.

00:33:32: Also wie sollen das denn Eltern bewerkstelligen, würdest du dann sagen?

00:33:37: Wir haben eine Schulpflicht.

00:33:38: Das heißt wir können nicht sagen jetzt erstmal noch ein bisschen hier in dem sicheren System der Familie.

00:33:44: Wir machen das.

00:33:45: Wir müssen arbeiten.

00:33:45: Es ist

00:33:46: keine Antwort genau.

00:33:48: Das ist auch in den Ländern die das machen dass es nicht.

00:33:50: die Antwort verinselt die Kinder dann zum Teil auch ganz stark.

00:33:54: Nee, das glaube ich nicht.

00:33:56: und ich will auch nicht sagen dass die Eltern jetzt was sie alles nicht machen oder so.

00:34:01: Ich blick dann erst was ihr drauf was Sie machen!

00:34:04: Sie sind ja diejenigen wo den Kindern ganz ganz viel Gutes ins Gepäck reintun also im Sinne von die Persönlichkeiten zu Hause fördern in besten Sinne.

00:34:15: Die sich ausstatten mit dem Signal Du bist mir wichtig, du bist im Leben wichtig.

00:34:21: Du gehörst bei mir dazu.

00:34:22: Du hast Wert, du hast die Anerkennung, die jedes Kind sucht.

00:34:27: und ich will überhaupt nicht so verstanden werden nur weil ich Kritik übe oder weil ich die Latte versuche ein bisschen höher zu setzen gerade für die Gesellschaft dass ich dann gleichzeitig sagen will Ist das alles umsonst, was ihr macht oder so?

00:34:44: Im Gegenteil.

00:34:45: Ich glaube

00:34:46: es ist auch gar nicht.

00:34:47: darauf zielt irgendwie auch gar keine Frage ab sondern ich überleg so selbst als Mutter von zwei Grundschulkindern wie kann ich denen das denn geben?

00:34:55: Wie soll ich kompensieren, was dieses System mit meinen Kindern vielleicht macht oder die Werte, die das System meinen Kindern vermittelt?

00:35:06: Also im Alltag klar sage ich... Du machst

00:35:09: es wahrscheinlich!

00:35:09: Du machst das automatisch!

00:35:10: Müssten uns Noten egal

00:35:11: sein?!

00:35:13: Ich glaube schon.

00:35:14: Also ich glaube, dass es ein großer Schritt ist für die Kinder wenn sie merken Noten ist was wo mit der Schule angeht.

00:35:23: also das Signal.

00:35:25: Es ist mir als ich unterstütze sich gerne und ich suche mit ihr Wege wie du es schaffst.

00:35:29: Am Anfang wenn die Kinder klein sind und erst lernen klar bist Du wichtig dass Du gewohnhalt gute Gewohnheiten ausbildest mit ihnen Klarmasse, Gesichtel, alles mögliche was sich ablenkt und so weiter.

00:35:44: Oder es ist vielleicht auch besser du machst zuerst die Ausaufgaben bevor du das spielst.

00:35:49: Und das übt ihr ein.

00:35:52: und dann irgendwann haben sie ihre guten Routinen dass Sie wissen das läuft so.

00:35:56: aber dann kommt die Zeit das oft meistens in der Grundschulzeit wenn sie wirklich wissen auf was es ankommt.

00:36:06: Die Konsequenz von dem ist jenes, wenn ich zu Hause nicht viel lerne.

00:36:10: Dann habe ich andere vielleicht andere Nachteile, dass du deinen Schritt zurück ist und dann auch sagst oder signalisierst lass uns gucken das wir hier nicht auch noch unsere Familien leben durch den Kaminjagen hier, weil ich erlebe es manchmal ja.

00:36:27: Da ist viel Stress in der Schule und dann macht die Eltern daraus auch noch ein Familienstress.

00:36:33: Das geht total schnell alleine schon in der Grundschule.

00:36:35: also ich merke selbst wie das zu Hause bei uns manchmal zu Konflikten führt.

00:36:42: wir wollen die nicht.

00:36:43: Ja aber das ist ganz klar.

00:36:45: Aber es passiert einfach weil es so eine riesengroße Teilweise so eine riesengroße Verzweiflung, wo mein Sohn oder meine Tochter, mein Sohnt gerade eher würde ich sagen.

00:36:55: Er ist in der zweiten Klasse sagt das ist so viel es ist alles so viel.

00:36:58: wir hatten jetzt letzte Woche wie gesagt zweite Klasse.

00:37:01: er hatte Mittwoch im Diktat Freitag ne Mathearbeit unangekündigt Montag ne Buchpräsentation.

00:37:07: also wir haben zwei Wochen lang gelernt und das ist wirklich klar.

00:37:14: Es ist schwer ihn aufzufangen, ihm gleichzeitig zu verstehen.

00:37:18: Ich bewege mich ja als Mutter wie mein Mann und ich, wir als Eltern bewegen uns in einem Feld wie ein Ping-Pong Ball wo wir überhaupt gar nicht wissen.

00:37:25: also auf der einen Seite müssen wir ihn ja irgendwie unterstützen und wollen ihn nicht ins offene Messer rennen lassen dass er da bei einer Buchpräsentation steht und gar nicht weiß was mache ich jetzt?

00:37:35: Gleichzeitig will ich aber auch signalisieren Komm ey, esse Noten lass es wir lieben dich wieder bist.

00:37:43: Dann denke ich aber ja Moment ganz kann nicht.

00:37:45: den Noten kann ich dir auch nicht egal finden weil also sonst kann er nachher nicht in die Schule auf diese beste Freundin gehen.

00:37:51: Also wir sind ja wie ein Ping Pong Ball und sind selber völlig zerrissen inner also Ich fühlst zumindest so.

00:37:58: Gleichzeitig ist es vielleicht so dass du den Impuls dann Verspürst auch was das Das Allerwichtigste ist sozusagen, dass ihr jetzt gar keine Kampfbeziehungen kriegt nur weil Schule ist.

00:38:13: Also dass du irgendwann mal wenn du merkst es ist das Limit erreicht, dass du dann auch weißt ich kann jetzt auch zurücktreten und vielleicht Mind job als Eltern machen und dann auch den Lehrkräften widerspiegeln wir schaffen das nicht Da muss sich was ändern oder dich mit den anderen Eltern unterhältst.

00:38:35: Wie ist das bei euch?

00:38:37: Dass es das auch einbringt, unsere Kinder sind da am Limit und die haben auch nichts von Lernen wo sie löffel gefüttert werden von den Eltern.

00:38:49: also macht so machte so und ich mach dir indirekt kann man jetzt nicht sagen aber manchmal ist es schon so wir Wir schieben die Kinder da in eine Präsentation rein, die läuft gut weil wir sie gut vermitteln was jetzt vom Effekt ja auch nicht der größte ist.

00:39:05: Also wichtig ist einfach dass wir es dann auch rückmelden im Kind gegenüber.

00:39:09: wie können wir das am besten hinkriegen?

00:39:10: Wie kann ich dich unterstützen?

00:39:11: Was sind deine Strategien?

00:39:13: Es gibt auch tolle.

00:39:16: dann lernen Coaches, die sehr kritisch sind gegenüber vielen Methoden die sich da schon Gedanken gemacht haben und sich vielleicht da dann umhören oder umgucken, was von denen reinkommt.

00:39:30: Und das Wichtigste ist, dass du bewusst bist, ob dieses ... Dass dein Kind davon lebt, dass es auch eine Balance hat und einen Ausgleich zu Hause, weil sonst geht's vom Einstress in den anderen.

00:39:46: Das geht eine Weile gut vielleicht aber manche Kinder werden danach in die Totalblockade geschubst, wo sie einfach ihr Leben dann nicht mehr die Balance hat.

00:39:57: Das heißt, sobald du nach der Schule die Tür zu Hause reinkommst Freiheit einfach mal machen lassen Wüten sein lassen, toben lassen wenig regulieren.

00:40:08: das heißt nicht dass du denn sagst wir sind jetzt immer Familie sozusagen.

00:40:13: da geht es jetzt nur noch darum dass du mögest glücklich bist oder möglichst was weiß ich dich auslebst?

00:40:20: Ich lebe eine Familie.

00:40:21: für dich ist ja vielleicht ein Kind Mit einer, was es ich schlechten Laune an den Tisch sitzt und an die rummädelt.

00:40:31: Find' ich nicht die richtige Antwort wenn du zu sagst, das arme Kind hat ja in der Schule so viel Stress.

00:40:34: jetzt will ich ihr dass es keinen Stress hätte.

00:40:36: Das will nur mit einem Menschenleben wo echt ist.

00:40:39: Es ist ja kein echter Stress wenn die Mama ihrem Kind gegenüber tritt als Mama einfach sagt Du weißt du was?

00:40:46: Ich hab hier gekocht und mein Bestes getan Jetzt nicht unbedingt auch noch schlechte Laune von dir haben.

00:40:54: Das sind doch normale Signale, das ist auch wenn dein Mann bei der Arbeit viel Stress hat und kommt nach Hause, ihr gestresst es ja auch nicht so, dass er sagt, sie lass jetzt alles durchgehen und das war seine schlechte laune.

00:41:05: Nein!

00:41:06: Das

00:41:06: tue ich nicht.

00:41:07: Aus Last oder so.

00:41:08: Das meine ich nicht... Ich mein die Balance ist für die Kinder einfach oft, Nicht, dass sich hier wird mir alles durchgegangen gelassen.

00:41:20: Sondern das ist Verständnis da.

00:41:23: Da sind Menschen, wo ich mich nicht jetzt auch noch weiter treiben, in dem ja du warst wieder schlecht.

00:41:31: Du hast, guck mal meine Familien das erste was sie hören, dann ist er jetzt schon wieder eine Vier bekommen und so weiter... Das vermeidest aber gleichzeitig seit ihr Familie.

00:41:42: D.h.,

00:41:43: du hast weiterhin Sagst du manchmal ja und manchmal sagst du nein.

00:41:49: Ich sage gar nein, wer bei meinem Kind in der Schule viel nein hört.

00:41:54: Das wäre für das Kind auch nicht das richtige Signal.

00:41:57: Jetzt hast du vorhin gesagt ihr habt bei eurer Forschung auch Unterschiede zwischen Jungs- und Mädchen festgestellt.

00:42:03: Fällt denn die?

00:42:04: gehen wir mal zur Einschulung zurück was ja ein sehr sensibler Übergang ist in der Entwicklung?

00:42:12: In welcher Phase stecken da Jungs und in welcher Fase stecken Mädchen?

00:42:16: Ist es für Jungs noch mal schwieriger als für Mädchen.

00:42:21: Ja, also das ist immer schwierig zu sagen Jungs oder Mädchen weil dann oft kommt dann das Bild von die Mädchen, die Jungs alle Jungs, alle Mädchen sozusagen.

00:42:31: Und wenn wir von Jungs-Mädchen reden im Wissenschaftliensinn Dann sind das statistische Vergleiche von Gruppen.

00:42:37: Das heißt jedes Ein einzelnes Mädchen kann sehr wohl zum Beispiel sein wie ein typischer Junge, weil sich die Kurven überschneiden.

00:42:47: Das ist wichtig, das würde ich nicht sagen.

00:42:50: So dass es dieses Stereotyp nur die Mädchen machen.

00:42:53: Aber als Gruppe betrachtet ist schon so, dass die Mädchens ein bisschen leichter haben, weil sie in der Sozialentwicklung insgesamt – Sie sind ja auch an der Sprache – etwas schneller sind.

00:43:08: Voran sagen wir so vielleicht ein Jahr, vielleicht sogar zwei Jahre manchmal.

00:43:13: Also sie können besser sich dann auch äußern und Sie können auch Ihren Gefühlshaushalt vielleicht ein bisschen besser austarieren.

00:43:22: Sie können ein bissel besser in die Köpfe der anderen reinschauen schon.

00:43:26: Sie sind insgesamt als Gruppe auch ein bisschen wie soll man es sagen?

00:43:34: Kooperationsfähiger, also sie können, guck mal wer die Tafel wischt in der Schule wahrscheinlich statistisch wenn es vermessen wird, was sagen ihre Mädchen würde ich mal vermuten.

00:43:45: Also Sie sind für die schulischen Aufgaben wo jetzt auf einmal über die Gruppe als Kinder kommt von dem Jetzt geht's nach meinem Ziel.

00:43:54: jetzt sitzt wir hier fünf vierzehn Minuten still und meldet euch schön und tut meine Impulse richtig gut unten halten, sind sie ein bisschen besser gerüstet.

00:44:05: Und das sieht man auch.

00:44:06: Also insgesamt kommen sie dann besser klar.

00:44:09: Sie kommen im Bildungssystem heute ja deutlich besser klar.

00:44:11: also wenn jemand mit Bildung Probleme hat es ist statistisch eher die Jüngste kommen dann ganz viele Sachen natürlich auch zusammen.

00:44:19: aber eins von dem ist dass die in der Mittellinkindheit ein bissel besser mit dieser sagen wir mal Herausforderungen

00:44:30: Mittlere Kindheit ist von?

00:44:32: Von vielleicht drei, vier bis zur Vorpuppertät, also bis zu elf oder so.

00:44:39: Also...

00:44:40: Ist es das was man heute als Wackelzahn-Puppatee beschreibt?

00:44:43: Da hatte ich mit der Dr.

00:44:45: Martina Stotz mal ganz kurz, das hatte ich so angerissen.

00:44:49: Die werden ja genau in dieser Phase wenn ich's verstanden hab auch eingeschult.

00:44:52: ne?

00:44:53: Genau!

00:44:54: Ist es so ein Vorgeschmack der eigentlichen Puppatät?

00:44:57: Das ist schwierig.

00:44:59: Es wird ja manchmal auch die Autonomiefase des Kleinkindes vergleichen mit der Pubertät, also mit dem, wo sie dann ganz stark ihre eigene Autonomie fordern.

00:45:11: und wenn das aber betrachtet, dann kommt die Wackelzellen-Pubertät und wenn man genau hinguckt, dann fängt es zwischen mit acht, neun, zehn oder eher so ein paar Pubertäte.

00:45:20: Frage Eltern?

00:45:21: vor Pubertät, CnL.

00:45:24: Sind die dann auch schon richtig?

00:45:25: Wie in der Pubertäte dann oft?

00:45:27: Auch wenn sie äußerlich noch nicht in der Puppertät sind... Also es ist eine Folge eigentlich von...

00:45:32: Von Puberteten!

00:45:33: Von Wellen

00:45:33: und Pubertetten ja.

00:45:35: oder tue ich mich schwer damit zu sagen manchmal ist das auch ein Artefakt mehr vom unserem Kulturraum wo du dann sagst also ehrlich gesagt wenn du mich als Kind nehmen würdest ich mich zurückbeben weil sie frei halten will halt nicht im Kindergartenzeit.

00:45:49: Das war damals ein Witz natürlich.

00:45:52: Und dann steckst du dich in die Schule.

00:45:53: Hätte ich auch die Pubertät, weil da würde ich ja rein als Protest schon mal richtig Gas geben so und ein bisschen innerlich auch vielleicht wäre ich ein bissel unzufrieden und zornig?

00:46:06: Also ist es ein Artifakt von dem, also eine Folge von dem wie wir die Kinder behandeln.

00:46:10: auf einmal kommen sie dann ganz stark in Erwachsenen-Diktate rein.

00:46:15: Du meinst mit Eintritt in die Grundschule?

00:46:17: In der Grundschulen!

00:46:20: Ich weiß nicht, also es ist so.

00:46:23: Was läuft in der Entwicklung?

00:46:24: In der Entwicklung ist so da gibt's so diesen riesigen Schiff Verwandlungen in dem was wir Metacognition nehmen, das Denken über das Denk und das Denke über die anderen.

00:46:36: Also du wirst immer besser... in die Köpfe der anderen rein zu blicken, deren Absichten zu verstehen.

00:46:41: Die Folgen von deinem Handeln widerspiegelt auch zu sehen im Anderen.

00:46:46: Vorher bist du sozusagen in dir drin und du hast nicht einen Blick auf.

00:46:51: was sind jetzt die Folgen drum herum?

00:46:52: Du kannst noch nicht um die Ecke schauen sozusagen nur ganz konkret ich mache dieses ich baue mir den Legoturm dann bricht der zusammen, dann gibt es einen Aufschreit und bist du schuld als Mama vielleicht oder so.

00:47:04: Und wenn du dann sagst ganz anders können sie das noch nicht richtig verstehen deine Perspektive ja?

00:47:09: Und dann ab vier oder so merkste dann werden Sie allmählich bereit ein bisschen zu sehen.

00:47:16: aha!

00:47:17: Wenn ich so bin, dann folgt dieses, dann sind die anderen vielleicht traurig oder sind die andere dieses oder jenes.

00:47:27: Ich muss mich so verhalten, damit ich vielleicht beim Freund so und so nicht immer die Arschkarte habe oder der mich nicht total bescheuert finde.

00:47:35: Also du kannst auch ein bisschen strategisch dann sozial-strategisch denken... Und da werden sie immer besser!

00:47:40: Das ist dieser metacognitive Schiff beginnend vielleicht mit vier aber eher mit fünf zwischen fünf und sieben.

00:47:48: jetzt sind wir in dieser Zeit wo sie immer besser werden, dann in der Grundschule das noch mehr erweitern.

00:47:54: Dann auch Akrobatik hinkriegen, dass sie zum Beispiel Ironie verstehen.

00:47:57: Das ist für ein Vier-, Sechs-, Sechskind extrem selten.

00:48:02: oder Sargasmus oder so richtig um die Ecke... links blinken rechts fahren und so das was der mensch wirklich ausmacht die hintergründe hinter den gründen zu erkennen.

00:48:13: ja oder ich habe einen ruf sozusagen wie die denken über mich so oder so.

00:48:17: ja es ist eine hochleistung sachen und das ist diese schifft gemeint.

00:48:23: er beginnt seit wie gesagt zwischen vier und sieben vielleicht.

00:48:28: Vielleicht meint ihr insgesamt Gleins, ein bisschen weiter vorne.

00:48:32: Aber wirklich nicht richtig, dass du weißt vor mir steht ein anderes Kind ist eigentlich so in der Zeit.

00:48:38: wahrscheinlich gibt es einen Grund warum wir die dann in die Schule gesagt haben jetzt kommen sie sind Sie reif für die Schule und das begründet aber auch die Grundlagen der Wackelzeitpuppertät.

00:48:49: für mich was wird Wackelzeinpupportät nennen?

00:48:51: oder wenn man so vielleicht oder ist einer der Gründe, dass die Kinder jetzt einfach auch besser mitdenken und auch besser auch zum Beispiel erkennen wenn sie Gemeinheiten aufnehmen.

00:49:09: Die sind gemeint zu mir.

00:49:11: Das ist dann was wo dann wirklich richtig tief in denen sitzt wo es sozial verankert sind.

00:49:16: Die gehen mit mir so um wie ich das eigentlich nicht will weil sich auch viel stärker bewusst.

00:49:21: Dann sind das, das könnte eine Wurzel von dem sein.

00:49:24: Aber insgesamt ich glaube Autonomie-Bestrebungen, dass die ganze Leben wird für die Dengst Junge Erwachsene mit was verbringen.

00:49:33: Die sind ja auch die, wo ganz stark gucken wollen, dass ich was Gutes mache oder was Tolles mache.

00:49:43: Da eine gründet einen NGO um den Hunger der Welt zu... Bekämpfen der andere sei eines Businesses und so weiter, aber es ist ganz stark auf dieses.

00:49:53: Lass mich wirksam sein, lass mich mich entfalten gerichtet und das ist mit vierzig genau so.

00:49:58: Also mensches Autonomie suche

00:50:01: herbei jetzt bist du ja auch Papa.

00:50:04: wie war's denn bei deinem Kennen?

00:50:05: Welcher Schule?

00:50:06: Wie hast Du das denn umschifft?

00:50:08: Wie hast du es dann gemacht?

00:50:10: Wie habt ihr gemacht?

00:50:11: Das e bissel ein bisschen gemischt durcheinander weil wir Wir sind mit Kleinkindern in die USA gezogen und waren da sieben Jahre.

00:50:22: Das heißt, das sind unsere Einschulungen.

00:50:29: Unsere älteste Kind wurde in Deutschland eingeschult in die Grundschule und kam dann nach der ersten Klasse ins zweite Kind dort ein.

00:50:39: Das dritte Kind auch... Genau, uns viertel wird dann wieder in Deutschland eingeschult und der Wechsel war schrecklich für die Kinder.

00:50:48: Also ist ganz anders ein anderes Schulsystem.

00:50:50: dort kann man ganz schwer vergleiche ziehen so allgemein denkt mehr das amerikanische Schulsystem ist total schrecklig muss es sein.

00:51:00: Es stimmt aber überhaupt nicht.

00:51:01: also die sind auch ganz stark abhängig von der Schule in die du landest ist ganz stark gerichtet auch auf lassen zuerst mal als gruppelt uns zusammenfinden Und auch sehr stark, abhängig von dem was kann das eine Kind?

00:51:15: Was könnte es andere können?

00:51:16: und so weiter.

00:51:17: Auch sehr stark gerichtet auf dass die Kinder Rückenwind kriegen.

00:51:23: Also auch gesagt bekommen, ja das machst du gut ist gut bei den Sachen vielleicht noch nicht so gut aber ist nicht gleich dieses Eintauchen des kalten Wassern jetzt geht's nur noch um Noten.

00:51:32: Das kommt dann erst viel später.

00:51:34: Und die sind da eigentlich ganz gut klargekommen haben das geschätzt Waren dann hier natürlich in Deutschland sehr überfordert, also die Kinder, die da aufs Gymnasium kamen sind ja auch ein und das ist für die Eltern vielleicht auch wichtig zu wissen.

00:51:53: Ich meine oft kommst du in eine Phase?

00:51:55: Das wird bei deinen Kindern vielleicht auch mal so sein wenn sie manchmal nicht ganz jung sind oder vielleicht im Gymnasum oder nochmal in der Realschule sind.

00:52:04: Kommst du an eine Phase... Da ist eh egal, was du letzten Endes machst und wie du jetzt für die die Hausaufgaben organisierst oder so.

00:52:12: Da kannst du wirklich nur sagen first do no harm!

00:52:18: Du schädigst sie nicht sozusagen also wirklich.

00:52:21: Und dann gehen Sie ihren Weg und es war für mich die erfahrung wo ich selber machen musste und auch nicht gleich geschnallt habe.

00:52:32: das wichtigste Vor allem du begleitest sie.

00:52:36: Mit dem Signal, ich weiß nicht.

00:52:38: kürzlich hat Inge Hume ein schönes Buch über Pupertair draus gebracht.

00:52:44: Ich weiß nicht was das Titel ist aber so irgendwie... Räumt nicht ab, riecht komisch.

00:52:50: Bin trotzdem

00:52:51: Fan.".

00:52:54: Also so die Haltung sozusagen...

00:52:56: Egal was ist du liebstest?

00:52:57: Lass das Gute im Kind reden und lass es das auch abfeiern, dass wir da noch eine Bindung beziehung zueinander haben.

00:53:06: Und dann ist das mit Bezug auf die Schule wieder rum.

00:53:12: Einzelkinder zum Beispiel sind gleich zurück in die Realschule, weil es einfach zu viel Stress war.

00:53:18: Das war super im Nachhinein und das ist das Schöne an dem Schulsystem.

00:53:24: In Deutschland ist der Eich relativ durchlässig.

00:53:27: Du kannst in die Realschule und dann kannst du trotzdem Abitur machen.

00:53:35: Mein jüngstes Kind hat brutal schwer gehabt.

00:53:38: Wie hat manche Kinder in der Schule?

00:53:43: Wo unglaublich viel im Kopf und in den Händen, im Sozialen und so hatte aber überhaupt nicht dieses jetzt die Haarpflicht an da irgendwie nach vorne sprinten und das können.

00:53:54: Und dann hat er irgendwie immer schlechte Erfahrungen gemacht.

00:53:57: Und ich ging auch auf die Realschule.

00:54:03: Ist das irgendwie durchgekommen, wie die meisten Jungs dort waren?

00:54:06: Das ist ein Unterschied deutlich.

00:54:07: Die Mädchen waren meistens vorne.

00:54:10: Die wussten dann auch beim Klassenarbeit geschrieben werden, dass die Jungs meistens gar nicht so richtig mitgekriegt haben.

00:54:15: Aber die Jungen sind dann ziemlich abgeschlagen und haben sich so durchgenodelt.

00:54:20: Und ich weiß noch, wie brutal ... Also wirklich!

00:54:23: Wie brutal der Abschlussfeier war, also der Ball sozusagen.

00:54:32: Zeugnisverleihung nach der Ende der Realschulzeit, wo es die ganze Zeit wirklich die ganze Rede ging um wer welche Punkte gekriegt hat.

00:54:41: Und in dem Bereich hat die Saskia waren immer noch Mädchen haben den eins Kommando alle applaudierten.

00:54:49: dann kommt die Nadja so und ja und meine Junge mit den anderen Verlierer Jungs hat einfach durch sich durchgeworstelt haben Die standen so in der Ecken halt total cool, alle ja.

00:55:03: Und dann frisch gekauft die Anzüge und da stand sie dahinten und es genau gewusst ist das gemein.

00:55:09: Also entfasst zu machen nach acht Jahren oder vier Jahren zusammen.

00:55:15: Dann stehen die da hinten völlig ausgegrenzt und es geht immer noch um die Gewinner.

00:55:25: Er ist nicht auf der Strecke geblieben weil ... Er hat eine ganz starke... ist okay, er ist aufgewachsen.

00:55:33: Auf einem sehr starken Bindungssystem geht es wenig um mich sondern viel mehr um du meine Frau.

00:55:40: Wo das einfach selbstverständlich so diese Verbindung und alles gut die Welt trägt dich auch wenn sie untergeht.

00:55:52: Und dann aber auch war so wir hatten noch Verbindungen in den USA Dann hat seine Patentante, die dort lebt.

00:56:00: Hat dann organisiert für ihn das er schon mit sechzehn konnte er dann darten Austauschern machen was eigentlich geht weil er ja noch nicht für sich sagen kann.

00:56:10: es war dann über so eine Adoption der Tante überschreiben und dann konnte er dort in die Schule gehen und das war für ihn der Start ins Bildungsleben eigentlich.

00:56:22: Oh

00:56:22: gut mit

00:56:24: sehzehn Mit Sechzehn, ja?

00:56:26: Weil vorher er ist Linkshänder und konnte nicht schön schreiben.

00:56:29: Er hatte alles das Ordnung, war nicht möglich auch weil er ziemlich im Kopf hatte und auch nicht sein Ding war.

00:56:36: Er konnte es sich gar nicht so.

00:56:38: Deshalb wurde immer Buf-Buf Schulgespräche, Frappolster, ihr Sohndingen usw.

00:56:47: Ja, wird schon wichtig sein und so.

00:56:51: Und dann dort war es so die haben Gesamtschulkonzept und da konnte sich einschreiben in dem was für ihn wirklich wichtig ist.

00:57:00: Das war was Handwerkliches nämlich Woodworking Schreiner Ding.

00:57:06: was für sie unter Snowboard bauen?

00:57:09: ja und Snowboard von Scratch Alles in die Läden gehen, einkaufen.

00:57:14: Die Materialien, was für Holz brauchen.

00:57:16: und warum braucht man dieses Holz?

00:57:18: Warum braucht man für die Kante ein anderes Holz?

00:57:19: Was für sich!

00:57:20: Und das von Scratch ein Snowboard.

00:57:25: Der kam zurück aus dem Flieger mit dem Snowboard in der Hand.

00:57:29: Und ein ganz anderer Typ.

00:57:30: Ein ganz anderer einfach vom Leben umfasst.

00:57:34: Aber nur durch das, dass er im Bildungssystem eingetaucht ist für einen Jahr, dass ihn ernst genommen hat.

00:57:39: Ich stelle das mal vor.

00:57:41: Ja, und er ist heute ... Das war's ... Er ist ein Staat auch in dem was ihn seither trägt.

00:57:47: Er hat einen Schreiner, äh ... Schreinere, ja als ... Bei einem Schreinar gearbeitet.

00:57:55: übrigens auch weil wenn du Wenn du einen Realschulabschluss hast und dann zusätzlich noch eine einjahr qualifizierter Ausbildung machst, dann kriegst du die Hochschulzugangsberechtigung gebannt.

00:58:10: Also sage ich Eltern gerne, die immer denken mein Kind alles ist vorbei.

00:58:14: wenn mein Kind jetzt nicht Sex schreibt, dann ist er Ding und sich sagt, ob es auch dein Kind ist kein Arschloch das ist allerwichtigste.

00:58:20: uns zweitwichtigeste ist dass sind immer bei uns Alternativen, Lösungsmöglichkeiten für das was nicht so läuft.

00:58:27: Wenn dein Kind die wachen Augen irgendwo bewahrt und wenn sie zeitweise zu sind aber hauptsach die Fähigkeiten wieder mal zu blinzeln und die Sterne wieder zu sehen, wenn er die bewahrts ja dann gibt es die Möglichkeiten.

00:58:38: also sei nicht zu rigide in dem Jahr.

00:58:43: und dann hat der das jetzt fast fertig mit einem Studium führt Green Building, das ist ein Studiengang für Haus-Renovierung und was er hier größtenteils auch gemacht hat.

00:58:55: Hier bei euch zu Hause?

00:58:57: Ja es ist sehr schön geworden!

00:58:59: Also auf jeden Fall viel was irgendwie auch bei mir jetzt zacken muss finde ich als Mutter vor allem natürlich Weiß jetzt gar nicht, was ich mit beiden Grundschülern zu Hause mache.

00:59:16: Außer ein stabiles Zuhause

00:59:18: gehen?

00:59:18: Ja ist doch super!

00:59:19: Ist doch ganz,

00:59:21: ganz viel großes.

00:59:21: Und ich versuche... Ich versuche das steckt ja in mir drin.

00:59:25: In vielen vielleicht auch den Noten nichts und mehr zu geben.

00:59:30: Ich versuch's wirklich nicht, ne?

00:59:32: Das ist wahrscheinlich...

00:59:32: Und auf die andere Seite der Wagsschale auch immer wieder so dieses... Was weiß ich?

00:59:39: Das, was dir Freude macht.

00:59:41: Wirklich da sage ich bewusst dir auch, weil manchmal ist so wie Eltern sind dann kommen in ein Leben rein wo Hauptsache wir schaffen das so oder so und verlieren die Vision von was bringt euch um für ihr Reihen.

00:59:57: Die Kinder leben lieber mit jemandem, der am Wochenende in den Berg stecken geht oder glättern und sagt lass uns mal an der Hauswand Glättern üben zusammen.

01:00:06: Dann hängen wir die Dinger da oben rein.

01:00:08: Da hängen die abends ihre Gerüste an der Wand hoch mit ihren Kindern.

01:00:16: Da denke ich, das Tolle ist besser als wenn sie sich aus dem Haus aufgaben und streiten.

01:00:21: Das verlieren wir manchmal aus den Augen.

01:00:24: Dass wir ja auch unsere Leidenschaft sozusagen haben von denen die Kinder auch leben.

01:00:32: Dass in der Familie trotzdem noch was läuft.

01:00:35: Lieber mal abends noch im Park radeln ... Und da Picnic machen als Rumnöhlen, was weiß ich?

01:00:43: Keine Ahnung.

01:00:46: Weniger Nöhlen mehr leben.

01:00:48: So ja.

01:00:48: Ja.

01:00:49: Prima schönes Schlusswort!

01:00:51: Herrbert vielen vielen lieben Dank.

01:00:52: Gerne.

01:00:54: Es hat total Spaß gemacht.

01:00:55: Mir auch.

01:00:57: Das ist ein bisschen schwierig jetzt.

01:00:59: Guten Gewissens meine Kinder die Grundtoules schon schicken.

01:01:02: Nein,

01:01:03: das will ich gar nicht.

01:01:05: Du hast die andere Seite der Waage in der Hand.

01:01:07: In der Handgewisservasen, ja?

01:01:09: Natürlich auch nicht ... Du hast auch nicht deine Karten in deiner Hand!

01:01:12: Manchmal hast du den Rückenwind nicht und manchmal hasst er aber dann ist es dann sehr umso happier wenn du ihn hast.

01:01:17: Vielen lieben Dank Herbert!

01:01:18: Gerne!

01:01:20: So das war's für heute Das war Wassenkinderkram Der Joy-Podcast Für euch von mir Eurer Ellie.

01:01:27: Damit ihr absolut nichts verpasst abonniert unseren Podcast Und folgt uns auf Insta.

01:01:32: Ich freue mich auf euch Bittu!

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